
Suche Sie sind auf der nach Ort, um volle E-Books ohne Download lesen? Lesen Sie hier Die Stillschweigs: Von Ostrowo über Berlin und Peine nach Heide in Holstein bis zum Ende in Riga, Theresienstadt und Auschwitz. Eine jüdische Familiensaga 1862-1944. Sie können auch lesen und neue und alte volle E-Books herunterladen. Genießen Sie und entspannen Sie, vollständige Die Stillschweigs: Von Ostrowo über Berlin und Peine nach Heide in Holstein bis zum Ende in Riga, Theresienstadt und Auschwitz. Eine jüdische Familiensaga 1862-1944 Bücher online zu lesen. . KLICKEN SIE HIER, UM DIESES BUCH ZUM KOSTENLOSEN DOWNLOAD
Beschreibungen Die Stillschweigs: Von Ostrowo über Berlin und Peine nach Heide in Holstein bis zum Ende in Riga, Theresienstadt und Auschwitz. Eine jüdische Familiensaga 1862-1944 Free Online
Aus dem Vorwort von Erhard Roy Wiehn
Wovon es kaum noch Spuren gibt
Wie so viele Bücher über jüdische Schicksale in Deutschland und Europa beginnt und endet auch dieses mit identifizierbarem jüdischen Leben und Tod. Die eigentliche Familiengeschichte dazwischen ist hier jedoch fast gänzlich rekonstruiert. Auf der Basis sehr spärlicher Daten haben Erwin und Dr. Marie-Elisabeth Rehn mithin eine jüdische Familiensaga verfasst, wie sie sehr wohl hätte gewesen sein können. Gleich Archäologen bzw. Kriminalisten haben Vater und Tochter in jahrelanger Arbeit also den Versuch unternommen, "zum Leben zu erwecken, wovon es kaum noch Spuren gibt", da die Familie Stillschweig seit 1944 nicht mehr existiert.
Ganz realitätsnah werden wir zunächst in das Leben der preußischen Grenzprovinz Posen eingeführt, als diese samt dem im Süden gelegenen kleinen Städtchen Ostrowo sich gerade anzuschicken scheint, für immer deutsch zu bleiben. Wir erleben sodann die optimistische, unternehmungsfreudige Abwanderung der Stillschweigs in die werdende Reichshauptstadt Berlin, nehmen anschließend Anteil am Anfang der Emanzipation und Karriere der Hauptperson der jüdischen Saga im norddeutschen Peine, Samuel Stillschweig, besuchen bald mit ihm erstmals das westholsteinische Städtchen Heide, wo er sich schließlich um die Mitte der achtziger Jahre des 19. Jahrhunderts beruflich und familiär niederlässt, und zwar als einziger jüdischer Geschäftsmann am Ort. Besonders anschaulich und faszinierend erscheint hier das recht erfolgreiche und doch nicht ganz erfüllte Leben der Familie Stillschweig in der Friedrichstraße zu Heide im Kontext der ambivalenten damaligen Zeit. Das schreckliche Ende folgt in Riga, Theresienstadt und Auschwitz; die Totenliste umfasst vierzehn Stillschweigs, zwölf mit genauen Todesdaten belegt.