Ich ging durchs Feuer und brannte nicht



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5. Aufl. Scherz, Bern, 2001. 287 S. mit vielen Tafeln., Pbd.U. - Deutsch von O. Bayer -Nicht allen Juden, die ihren potenziellen Mördern entkamen, gelang dies durch Flucht: Einige bewegten sich unbemerkt in der Gesellschaft Nazideutschlands. "U-Boote" nennen sie Holocaust-Überlebende, und Edith Hahn-Beer ist eines davon.

Die junge Jurastudentin erlebt den Anschluss Österreichs und wie nun die Hitlersche Ideologie auch für das Wiener Judentum durchschlägt. Edith darf nicht promovieren, ihre Schwester reist nach einer Lösegeldzahlung aus, die Mutter wird 1942 nach Polen deportiert -- in ein Vernichtungslager, erfährt man später. Während eines Zwangsarbeitseinsatzes gelangt Edith zu falschen Papieren. Sie lernt Werner Vetter, Maler und NSDAP-Mitglied, kennen und lieben und gesteht ihm ihre Herkunft. Er heiratet sie dennoch, sie ziehen nach Brandenburg.

Von nun an geht Edith alias Margarethe Vetter "durchs Feuer ohne zu brennen" (in Anspielung auf Dantes Göttliche Komödie). Beklemmend dabei die Schilderung von zwei Personen in einer: Nach außen ist Edith die "deutsche Hausfrau", die einem Nazi ein "arisches" Kind schenkt, nach innen die Jüdin, die einen baldigen Sieg der Alliierten herbeiwünscht. Hier habe sie sich Erich Kästners "innere Emigration" zu Eigen gemacht. Margarethe, nach Kriegsende wieder Edith Hahn und geschieden, gerät bald in Konflikt mit der sowjetischen Militäradministration. Sie zieht nach England, wo sie einen Wiener Juden heiratet, und nach dessen Tod nach Israel. Während die Holocaust-Erinnerungsliteratur sonst häufig zu Extremen neigt, ist es Hahn Beers Anliegen, weitgehend ehrlich und gerecht zu bleiben, ohne jedoch zu beschönigen. Der überwiegende Teil der deutschen Bevölkerung stand in Einklang mit den Ansichten und Zielen der Nazis, bleibt ihr Fazit. Kleiner Rüffel nebenbei: Für die deutschen Leser wäre ein Glossar der jiddischen Ausdrücke nützlich gewesen. Trotzdem auf jeden Fall lesenswert! --Jürgen Grande

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